Piraten #Bundestagswahl

29 September, 2013 - 22:18 -- noopsta
Piratenpartei Wahlplakat

Das war wohl nichts für die Piratenpartei bei der Bundestagswahl. Eigentlich hat doch Edward Snowden der Piratenpartei eine Steilvorlage gegeben. Leider konnte diese nicht verwertet werden.

Der Wahlkampf ganz ohne Köpfe und nur mit Inhalt ging nicht auf. Vor allem konnte auch der Inhalt nicht wirklich kommuniziert werden. Gerne hätten wir einen Piraten auch mal in einer Talkrunde gesehen, der erklärt, für was die Piraten in den unterschiedlichen politischen Teilbereichen stehen (Steuern, Bildung, Familienpolitik, usw.). Die Netzpolitik wird nun von anderen Parteien gemacht.

Alle Parteien (FDP, Grüne und Linke) die sich für die sich für Datenschutz und Netzneutralität bekannten, haben im Vergleich zur Bundestagswahl 2009 zusammengezählt 15% an Stimmen verloren. CDU und SPD machen nun wohl in Zukunft die Netzpolitik. Im Prinzip hat sich der Wähler somit für einen Überwachungsstaat entschieden.

Inwieweit die internen Streitigkeiten bei den Piraten ausschlaggebend für den schlechten Wahlkampf waren, können wir nicht beurteilen, aber außer Plakate hat man die Piraten einfach nicht wahrgenommen.

Das Ende der Piratenpartei ist unserer Meinung noch lange nicht in Sicht. Die Piraten sollten sich nun, nach dem Rücktritt von Bernd Schlömer ,mit jungem Personal neu positionieren. Ob die Strömung liberaler wird, oder eben nach links abdriftet, bleibt erst mal offen.

Die Piratenpartei muss sich jetzt erst mal finden. Als Hoffnungsträgerin hat sich bereits Marina Weisband angekündigt. Ihr bleibt zu hoffen, dass sie den Kraft aufbringt in den nächsten Jahren die Piratenpartei zu führen. Sie ist wohl das bekannteste und charismatischste Gesicht der Piratenpartei. Sie ist extrem eloquent und sympathisch und kann Inhalte sehr gut vermitteln.

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